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Mit Regenmantel, Baskenmütze und Tabakpfeife

Der bekannte rätoromanische Schriftsteller und Philologe Oscar Peer wurde am 23. April 1928 in Lavin im Unterengadin geboren. Nach der Volksschule im Dorf, besuchte er das Lehrerseminar in Chur. Nach der Ausbildung war er als Primarlehrer in Tschierv und Felsberg  tätig. Daran schloss sich das Studium der Germanistik und Romanistik an der Universität Zürich und an der Sorbonne in Paris an, das er mit der Promotion zum Dr. phil. abschloss. Danach wirkte Peer als Mittelschullehrer in Winterthur und schliesslich als Dozent für Französisch und Romanisch am Bündner Lehrerseminar. Oscar Peer verstarb am 22. Dezember 2013 in Chur.

 

Seine literarischen Werke, zumeist unabhängig voneinander in zwei Sprachen, Vallader und Deutsch, verfasst, bewegen sich zwischen Epik in Form von Romanen, Novelle und Drama. Sprachwissenschaftlich bedeutsam ist sein "Dicziunari rumantsch ladin - tudais-ch", das er 1962 im Auftrag der Lia Rumantscha verfasste.

 

In der Kultursendung "Cuntrast" des rätoromanischen Fernsehens vom 16. Mai 1999 erzählt der leidenschaftliche Pfeifenraucher Peer über sich, die Vorzüge des Tabaks und das Schreiben. Eine faszinierende Persönlichkeit, dessen Sprache man gerne versteht ...

Oscar Peer - Schrifsteller zwischen Epik, Novelle und Drama